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HDNET intern

HDNET Coding Wildness 2017

29th September 2017

„Wo die Misthaufen qualmen, da gibt’s keine Palmen.“

(„Sauerland“ von Zoff)

Nach den positiven Erfahrungen aus dem letzten Jahr haben wir uns mit unseren – inzwischen zwei – TYPO3-Teams dazu entschlossen, auch dieses Jahr für ein paar Tage mitten ins Nirgendwo zu fahren, um gemeinsam zu programmieren und interne Themen weiterzuentwickeln, für die im alltäglichen Projektgeschäft die notwendige Zeit und Ruhe fehlen. „Wir“ waren in diesem Jahr Alex, Baysaa, Carsten, Dennis, Diego, Felix, Sonja und Locher – eine bunte Mischung aus Backend, Frontend, Projektleitung und Konzeption. Das Sauerland eignet sich dafür aus unserer Sicht hervorragend, weil es dort außerhalb der Wintermonate eher wenig Ablenkung gibt. 🙂

Während das Coding Event letztes Jahr in Winterberg stattfand, fiel die Wahl diesmal auf die Ferienwohnung „Talblick“ im Nachbarort Neuastenberg. Eine sehr gute Entscheidung, denn der Name „Talblick“ ist Programm, wie auf den Fotos unschwer zu erkennen ist, und die ruhige Wohnung ist mit den vielen Schlafzimmern, der offenen Küche und dem unfassbar großen Tisch perfekt für eine Team-Veranstaltung wie diese. Als besonderes Feature muss an dieser Stelle noch die „Sun Shower“ erwähnt werden (ein Solarium in der Dusche!!1einself!), mit der wir ein bisschen Farbe bekommen konnten, und das praktischerweise jeden Morgen ganz nebenbei. Sollten wir also plötzlich aussehen wie frisch aus dem Urlaub, lagen wir nicht heimlich unter Palmen in der Karibik, sondern haben bloß geduscht. 😉

In diesem Jahr widmeten wir uns ausschließlich dem HDNET TYPO3 Master (T3M), der technischen Basis für unsere CMS-Projekte, zu denen insbesondere umfangreiche Unternehmens-Websites gehören. Das T3M wird bereits seit Jahren von uns eingesetzt und erlaubt es, Projekte schnell und effizient aufzusetzen (Details siehe Blog-Beitrag vom letzten Jahr). Irgendwann kommt jedoch auch das beste System mal in die Jahre und will grundlegend überarbeitet werden, weshalb nun „Tabula rasa Machen“ anstand und wir das T3M auf eine neue Basis gesetzt haben.

Ankommen, aufbauen, Ziele definieren

Nachdem wir am Donnerstag in der Unterkunft ankamen und uns eingerichtet hatten, setzten wir uns an den besagten riesigen Tisch, um das Ziel und die Aufgaben für die nächsten Tage zu konkretisieren. Die zentralen Fragen waren: Welche Technologien setzen wir ein? Welche Elemente wollen wir auch zukünftig bereitstellen? Von welchen bisherigen Elementen können wir uns trennen? Wie genau bauen wir die neue technische Infrastruktur auf? Wie können wir das Deployment optimieren? Mit einem konkreten Plan in der Tasche konnten wir abends beim gemeinsamen Kochen und Wii-Spielen entspannen, um am nächsten Tag voll durchzustarten.

Tu es!

Am Freitag saßen die Ersten bereits vor dem Frühstück an ihren Rechnern und haben am Code geschraubt. Die Aussage, „Locher hat den Code heute Nacht im Traum bestimmt schon fertig gestellt und muss ihn jetzt nur noch runterschreiben“, war vermutlich gar nicht so abwegig. Nach dem Frühstück ging es dann weiter, und es wurde gemeinsam umstrukturiert, weggeworfen, aus bewährten Systemen migriert, Neues integriert und Prozessoptimierungen diskutiert. Was konkret ist dabei herausgekommen?

  • Einführung von Blaze CSS / Nutzung von BEMIT als erweiterte BEM Konvention
  • Vollständige Ablösung von Bower durch den npm Package Manager
  • Portierung auf eine neue Version der Vagrantbox für das T3M
  • Optimierung der Deployment-Strukturen
  • Optimierung der internen Projektprozesse
  • u.v.m.

Die Arbeiten haben wir am Samstag und Sonntag fortgeführt, wo schlussendlich Frontend und Backend miteinander „verheiratet“ wurden. Das Event war auch dieses Jahr wieder sehr wertvoll fürs Wir-Gefühl und hat uns einen idealen Rahmen für eine intensive, teamübergreifende Zusammenarbeit geboten.

In Werther wird es mit der Optimierung des T3M weitergehen. Bis dahin sagen wir: Tschüss, Sauerland, schön war’s mit dir – wir kommen gerne wieder!

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