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HDNET Design-Workflow

6th Oktober 2020

Was ist eigentlich ein agiler Design-Workflow und wie sieht der konkret bei HDNET aus? Anja, Ronja und Sonja geben mir einen Einblick in ihr Team und plaudern aus ihrem agilen Nähkästchen!

Hallo zusammen!  
Stellt Euch doch bitte kurz einmal vor. 

Ronja:
Hallo, ich bin Ronja und arbeite seit 2013 als Frontend-Entwicklerin bei HDNET im Team Red. Durch meine Ausbildung zur Mediengestalterin und ein Studium in Medieninformatik, kenne ich sowohl die UI/UX-Sicht, als auch die technische Sicht auf ein Projekt. Dadurch bilde ich in unserem Team automatisch die Schnittstelle zwischen den verschiedenen Bereichen und arbeite oft sehr eng mit Anja und Sonja zusammen. 

Sonja: 
Hallo, ich bin Sonja. Seit 2012 arbeite ich bei HDNET im Bereich User Experience Design und kümmere mich neben unseren Kundenprojekten inzwischen auch um die fachliche Weiterentwicklung des UX-Teams. Mein Fokus liegt auf der nutzerzentrierten Konzeption von digitalen Produkten, und ich bin sowohl in die Entwicklung von Ideen und Konzepten involviert als auch in die UX-Optimierung während der Umsetzungsphase. Das beinhaltet z.B. Usability und dass das Produkt beim User ein positives Gefühl hinterlässt. 

Anja: 
Hey, mein Name ist Anja. Ich arbeite seit ca. einem Jahr als Art Directorin bei HDNET und habe ganz klassisch Grafik- und Kommunikationsdesign an der FH Bielefeld studiert. So wie Sonja im UX-Bereich, bin ich für die fachliche Weiterentwicklung des UI-Teams zuständig. In unseren Projekten entwickele ich das Design der User Interfaces für die Anwendungen unserer Kunden.  

Was genau ist denn ein agiler Design Workflow und wie sieht der konkret bei HDNET aus? 

Ronja: 
Einen fest definierten Workflow, der für alle Anforderungen funktioniert, gibt es bei uns nicht.
Dafür sind unsere Projekte zu individuell und haben ganz unterschiedliche Herausforderungen. Einige Abläufe wiederholen sich aber in den meisten unserer Projekte.
Zum Beispiel werden Anja und Sonja genauso in unsere Sprints mit eingeplant, wie auch die Entwickler*innen.
Wir bereiten also nicht erst Konzept und Design vor und setzen diese dann in Sprints um, sondern haben alle Disziplinen von Anfang an im agilen Prozess mit eingebunden.

Anja: 
Oft ist es so, dass in der Entwicklung im ersten Sprint die technische Basis aufgebaut wird. Ähnliches machen auch Sonja und ich in unseren Bereichen. Da legen wir zum Beispiel das grundsätzliche Rahmengerüst fest, definieren Farben und Schriften auf Basis der Corporate Identity der Kunden und gießen erste Anforderungen in ein grobes Konzept. Schon in dieser Anfangsphase gibt es oft Themen, bei denen wir sehr eng zusammenarbeiten. Ronja und ich legen zum Beispiel gemeinsam das Gestaltungsraster fest und bauen dieses zeitgleich in der Entwicklung und im Design ein. 

Welchen Mehrwert generiert Ihr damit
für die HDNET Kunden? 

Sonja: 
In späteren Sprints, wenn es um die konkrete Entwicklung von Features geht, hängt unser Workflow sehr stark davon ab, wie ausgelastet die einzelnen Teammitglieder sind und um welche Aufgabe es sich konkret handelt. Wenn Anja oder ich stark ausgelastet sind, reicht es oft schon, wenn wir gemeinsam ein Scribble anfertigen, damit direkt in die Entwicklung gehen und dort die Feinheiten besprechen. Das ist ein bisschen wie Pair Programming, nur eben mit verschiedenen Disziplinen. Wenn wir in der Entwicklung sehr viel zu tun haben, bereiten Anja und ich die Anforderungen intensiver auf, damit während der Entwicklung weniger Absprachen notwendig sind. 

Welchen Mehrwert generiert Ihr für euer Team

Ronja: 
Dadurch, dass wir uns schnell und kurzfristig auf die Auslastung im Team und die Anforderungen im Projekt einstellen, können wir unsere Kapazitäten im Team und sogar Krankheitsausfälle ausgleichen – ohne dabei Abstriche am Ergebnis machen zu müssen. Durch den stetigen Austausch von fachübergreifendem Wissen, haben alle im Team ein Verständnis für die Aufgaben der jeweils anderen Disziplinen. 

Sonja: 
Wenn in der Entwicklung auffällt, dass an einzelnen Punkten noch konzeptionelle oder gestalterische Fragen offen sind, können wir zudem sehr schnell reagieren und schnelle Entscheidungen treffen. Das Rätselraten darüber, was Konzept oder Design gemeint haben könnten, so wie es bei Wasserfallprojekten häufig passiert, fällt bei unserer agilen Arbeitsweise weg. 

Habt ihr ein konkretes Beispiel für einen Design-Workflow? 

Anja: 
Ja, natürlich haben wir ein konkretes Beispiel. Als wir letztes Jahr die Landingpage zum Glasfaserausbau der BITel entwickelt haben, haben wir sehr intensiv gemeinsam an den verschiedenen Modulen gearbeitet. Ein gutes Beispiel ist das Karten-Element am Anfang der Seite. 

Ronja: 
Anja hat ein grobes Design für die Desktop-Version des Elements erstellt. Das genaue Aussehen der Karte und auch die mobile Variante haben wir aber erst in der Entwicklung festgelegt. Dadurch konnten wir sowohl in der Entwicklung als auch im Design-Prozess Zeit einsparen und haben am Ende ein tolles Ergebnis erzielt, mit dem wir und auch die Kundin sehr zufrieden sind. 

Sonja: 
Bei der mobilen Variante ist Ronja mit einem Lösungsansatz auf mich zugekommen. Gemeinsam haben wir die Nutzerführung optimiert und das Element weiterentwickelt. Dadurch ist aus der interaktiven Karte mit Pop-ups für Geräte mit größeren Auflösungen ein aufklappbares Element geworden, das auf Smartphones leicht bedienbar ist.

Ronja: 
Das Ergebnis kann man sich unter gigabitel.de ansehen. 

Anja, Sonja, Ronja – vielen Dank für das interessante Interview und den Einblick in Euer Team!

Du willst mehr über den Design-Workflow bei HDNET erfahren?
Melde Dich gerne bei: Sebastian Beyer



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