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Umstellung auf virtuelle Zusammenarbeit im laufenden Projekt – so wird es ein Erfolg

24th April 2020

Ein Interview mit Anja Hagen von eduApps

EduApps ist die One-Stop-Plattform für digitales Lehren. Auf einem Portal findet sich eine Übersicht über alle digitalen Angebote für Schule und Unterricht. Für alle Schulformen und alle Fächer. Kostenlos und immer aktuell. Durch agile Methoden arbeiteten wir innerhalb der Konzeption, des Designs und der technischen Umsetzung zielführend gemeinsam mit der Kundin an dem Projekt – auch als aufgrund der Corona-Situation das Projekt vollständig auf virtuelle Zusammenarbeit umgestellt wurde. Das folgende Interview gibt einen Einblick in die gelungene Zusammenarbeit auf Distanz. Aber auch, worauf man vielleicht doch nicht ganz verzichten möchte.


Anja, stell Dich bitte kurz vor und erzähl uns, was Du machst …

Mein Name ist Anja Hagen und ich war 20 Jahre beim Cornelsen Verlag, davon fünf Jahre als verlegerische Geschäftsführerin. Inzwischen habe ich education 360° gegründet und berate Unternehmen und Start-ups im Bildungsmarkt. Daneben baue ich zwei eigene Start-ups auf.

Welches Projekt hast Du mit HDNET umgesetzt?

Das Portal eduApps. Das ist eine Übersicht über alle digitalen Angebote für Schule und Unterricht. Dort werden die Anbieter digitaler Bildungslösungen und die Lehrer*innen zusammengebracht. Beispielsweise finden Lehrkräfte eine einzigartige Übersicht, welche digitalen Angeboten es für ihre Schulform, ihr Fach oder einen schulischen Anwendungsbereich gibt.

Wie war die Vorgehensweise bei diesem Projekt?

Es haben zwei Sprints stattgefunden, wobei der erste Sprint noch ganz „normal“ abgelaufen ist, der zweite Sprint dann komplett im Homeoffice. Das persönliche Treffen war schon wichtig, um sich erst mal kennenzulernen. Refinement, Planning und Retro haben im ersten Sprint persönlich stattgefunden. Aufgrund der räumlichen Distanz zwischen Berlin und Bielefeld bzw. Werther wurden die Dailies aber schon im ersten Sprint remote durchgeführt. Wir haben Videokonferenzen gemacht, unsere Bildschirme miteinander geteilt und während der Woche Fragen und Infos auf kurzem Wege via Messenger und Jira ausgetauscht.

Was hat sich durch die Zusammenarbeit auf Distanz verändert?

Jeder ist in den Videokonferenzen nacheinander zu Wort gekommen, es gab keine Teilnehmer in Beobachter-Position, wie es bei physischen Meetings oft der Fall ist. Das habe ich als positiv wahrgenommen. Außerdem haben die Umstände dazu geführt, dass man länger ansprechbar war. Die Kommunikation war auch direkter.

Ein positiver Nebeneffekt ist, dass man sich trotz der Distanz näherkommt, weil man die Menschen in einem privaten Kontext kennenlernt oder zumindest sieht.

Was waren die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Umsetzung?

Dass man sich vorher schon persönlich kannte, vorab gab es eine Gewöhnung. Die Zusammenarbeit hat auch aufgrund des tollen Teams bei HDNET so gut geklappt. Die Kommunikation läuft grundsätzlich sehr direkt und auf kurzem Wege.

Eine gute Internetverbindung ist natürlich auch eine wichtige Voraussetzung. Bei Gesprächspartnern, die auf dem Land wohnen, kann das z. T. schwierig werden.

Welche Tools kamen zum Einsatz?

Für die Teamkommunikation habe ich überwiegend Slack, für die Videokonferenzen überwiegend Skype und Whereby oder Meet genutzt. Microsoft Teams war anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig, bietet aber Kommunikations- und Videokonferenztool in einem und damit umfangreichere Funktionen als die anderen Tools. Dokumentiert haben wir die Arbeitsschritte in Jira, dort auch Informationen und Dokumente ausgetauscht. Für die Retrospektive haben wir z. B. das FunRetro-Tool genutzt, das hat die Zusammenarbeit im Team mühelos und auch sehr unterhaltsam gestaltet. Es gibt da viele tolle Möglichkeiten.

Würdest Du ein Projekt auch komplett remote durchführen wollen?

Vielleicht nicht komplett. Ich finde schon, dass man sich erst ein bisschen persönlich kennenlernen sollte. Rein schriftliche Kommunikation überträgt oft nicht wirklich die Emotionen, die Gruppendynamik kommt nicht 1:1 durch. Von daher ist eine persönliche Kick-Off-Phase förderlich, um das Projekt dann remote gut fortführen zu können.

In diesem Fall hat aber die Zusammenarbeit aufgrund des tollen HDNET-Teams so gut geklappt, dass ich mir vorstellen kann, weiterhin remote zusammenzuarbeiten.


Vielen Dank für das Gespräch und die tolle Zusammenarbeit, Anja!

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