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Konzeption

UX, IA & Usability – Wir bringen Licht in den Begriffsdschungel

12th Juli 2019

UX-Design ist in aller Munde. Auch wir bei HDNET „machen“ UX. Sonja Steinkühler und Fabian Judaschke stehen uns Rede und Antwort und berichten von ihren Erfahrungen.

Erzählt doch mal kurz wer ihr seid und was ihr bei HDNET so macht…

Fabian: Mein Name ist Fabian. Ich bin seit 2011 bei HDNET und Digital Business Engineer. Meine Aufgabe ist es digitale Produkte und Services ganzheitlich zu betrachten und in Zusammenarbeit mit meinen Ansprechpartnern den Wert von digitalen Applikationen zu steigern. Dabei spielen die Wünsche und Ziele eines Unternehmens eine große Rolle. Sie müssen in den Applikationen mit den Nutzerwünschen vereint werden.

Sonja: Ich bin Sonja, seit 2012 bei HDNET. Mein Hauptaufgabenbereich ist die nutzerzentrierte Konzeption von digitalen Produkten. Dazu gehört UX-Design, insbesondere mit dem Fokus auf Usability und Informationsarchitektur (IA).

Für die Noobs unter uns, erklärt in wenigen Sätzen was UX ist.

Sonja: User Experience (UX) bedeutet den Nutzer, seine Nutzungsreise und seine Nutzungserfahrung in den Fokus zu stellen. Als User Experience bezeichnet man das, was eine Person auf emotionaler Ebene erlebt, wenn sie eine Applikation nutzt. Der Kontakt mit den Produkten und Services, die die Person nutzt, sollte so angenehm wie möglich gestaltet sein und den Nutzer begeistern. Dazu tragen u.a. Informationsarchitektur und Usability bei. Konkret: die Berücksichtigung von IA und Usability ist eine Voraussetzung, um gute UX zu erreichen. Zentrale Leitfragen im UX-Prozess sind „Warum möchte der Nutzer etwas tun?“, „Was möchte er tun?“ und „Wie möchte er es nutzen?“.

UX ist in den letzten Jahren immer präsenter geworden. Was denkt ihr woran das liegt?

Sonja: UX gibt es auf jeden Fall schon lange. Es war für erfolgreiche Produkte schon immer wichtig, den Nutzer in den Fokus zu stellen, damit das Design nicht an ihm vorbei geht. Allgemein steigt auch der Maßstab, den Nutzer an Produkte haben. Viele Unternehmen optimieren die Customer Experience für ihre Kunden daher immer mehr. Es kommen ständig zahlreiche neue digitale und nutzungszentrierte Produkte auf den Markt, die den Nutzer stärker in den Fokus rücken und in Konkurrenz zu den eigenen Produkten stehen. Hinzu kommt, dass die technischen Möglichkeiten größer geworden sind. Der Nutzer bekommt durch neue Technologien und Kanäle auch immer einfachere Möglichkeiten Produkte mitzugestalten und nutzt diese häufig.

Wie messt ihr die Usability eines Produktes?

Sonja: Im Idealfall durch Nutzertests, beispielsweise Over-the-Shoulder Tests oder Interviews. Bisherige Daten jeglicher Art, z.B. von On-Site-Tracking-Tools, sollten immer mit ausgewertet werden. Dabei muss man ganz klar zwischen Usability und UX unterscheiden. Usability ist die Gebrauchstauglichkeit von Produkten: Erreicht der Nutzer mit diesem Feature das gewünschte bzw. von mir versprochene Ziel und erfüllt die Bedienung seine Erwartungen?

Wie tragt ihr dazu bei eine gute IA zu designen?

Sonja: Zunächst sollte man sich die Frage stellen: Welche Informationen benötigt der Nutzer in meiner Applikation? Das bedeutet, man muss die Sicht des Nutzers einnehmen. Der Nutzer darf auf keinen Fall in eine frustrierende Sackgasse gelangen. Es müssen die richtigen Informationen an der richtigen Stelle platziert werden bzw. es muss ein Weg aufgewiesen werden, der ihn dorthin führt. Praktische Methoden dabei sind das Card Sorting, ein Story Board, Workflows, Interviews und Proto Personas.

Fabian: Es ist wichtig Informationen auszusortieren, die nicht benötigt werden. Dabei muss gegebenenfalls auch radikal vorgegangen werden. Wir lösen das in Form einer Priorisierung.

Wie ein UX-Workflow aussehen kann

Im nächsten Teil des Interviews geht es um UX-Design in konkreten Entwicklungsprojekten. Den Beitrag findet ihr hier.


Im Interview wird die männliche Form bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter. 

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