Case Study: Axel Springer SE

Fotografen-Community für Redaktionen

Die Axel Springer SE will der führende digitale Verlag werden und die Zukunft der Medien kreativ gestalten. Bereits heute tragen die digitalen Medienkanäle über 40 Prozent zum Konzernumsatz bei. Das 1946 gegründete Unternehmen beschäftigt über 12.800 Mitarbeiter und ist in 47 Ländern aktiv. Damit gehört die Axel Springer SE zu den größten Medienhäusern in Europa. Das Portfolio umfasst allein mehr als 140 Online-Angebote. Allein in Deutschland erreicht der Verlag jeden Tag mehr als 40 Millionen Menschen.

Axel Springer Fotografen-Community

Anforderungen

  • Transparenz über alle Fotografen
  • Wissen und Erfahrungen teilen
  • Eindeutige Rechtsgrundlage
  • Schnelle Suche nach Fotografen
  • Effizientere Auftragsabwicklung

Technische Features

  • Rechteverwaltung für Redakteure
  • Detailierte Profilverwaltungsmöglichkeiten
  • Suchagenten
  • Ausgeklügelte Listen und Sortierungsmöglichkeiten
  • Nachrichtensystem
  • Mobiler Zugang
  • Status-/Verfügbarkeitsdarstellung
  • Möglichkeit der Integration von Drittsystemen durch Schnittstellen

Ziel der Zusammenarbeit mit Axel Springer war, eine Community-Plattform zu entwickeln. Auf ihr sollten alle freien Fotografen versammelt sein, die mit dem Hause Axel Springer verbunden sind und für unterschiedliche Redaktionen arbeiten. Der gesamte Stamm der freien Fotografen sollte auf diese Weise transparent dargestellt werden und Fotoredakteure sollten die Möglichkeit erhalten, auf das Portfolio der Fotografen zuzugreifen. Die Fotografen sollten an Erfahrungen der Community teilhaben. Dadurch sollte die Qualität der Fotoproduktion optimiert werden. Aufgrund verminderter Reibungsverluste erhoffte man sich nicht zuletzt eine effizientere Abwicklung der einzelnen Fotoaufträge.

Für die Umsetzung der Idee wandte sich Axel Springer an HDNET. Als Entwickler von Suricata, einer flexiblen Basis für Social Networks im Unternehmensumfeld, konnte HDNET gute Referenzen vorweisen. Julian Zerdick (Axel Springer IT Services): „Uns war klar, dass wir maximale Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit benötigen, das ist nicht mit jeder Standardsoftware zu machen.” Gemeinsam wurde aus der Idee ein konkretes Konzept entwickelt, das noch 2013 umgesetzt wurde.

Das anhand der Zielvorgaben entwickelte Communityportal bietet dem Verlag eine Grundlage, um insbesondere auf jene Fotografen zurückgreifen zu können, die keine Stammfotografen einer speziellen Redaktion sind. Die geschaffene Transparenz ermöglicht Redakteuren, schneller zu recherchieren und einfacher Aufträge zu vergeben. Das Empfehlungssystem stellt die Qualität sicher und durch den Registrierungsprozess ist die rechtliche Grundlage für den Verlag bereits vorab eindeutig geklärt. Zugang zur Community erhält man durch die Einladung eines Fotoredakteurs. Dadurch soll ein hohes Qualitätsmaß sichergestellt werden. Für die Fotografen selbst bietet die Community gleichzeitig ein großes Selbstvermarktungspotenzial, da sie mit ihrem Profil alle Fotoredaktionen der Axel Springer SE erreichen können.

Jeder Fotograf befüllt sein Profil selbst mit eigenen Inhalten und Arbeitsproben. Die Fotografen-Community stellt eine ideale Plattform dar, mit der sämtliche Fotoredaktionen den aktuellen Status der Fotografen einsehen können. Um einen geeigneten Fotografen an einem bestimmten Standort zu finden, war vormals viel Zeitaufwand nötig. Mit Hilfe von Google Maps kann nun der Standort des Fotografen optisch dargestellt werden. Die Fotografen können Neuigkeiten, Planungen und Angebote im Netzwerk posten. Von den Fotoredakteuren können Anfragen für Fotoaufträge gleichsam an alle Fotografen des Netzwerks gestellt werden.

Uns war klar, dass wir maximale Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit benötigen, das ist nicht mit jeder Standardsoftware zu machen.

Julian Zerdick, Axel Springer IT Services

Synergieeffekte bei der Auftragsvergabe bergen ein hohes Einsparungspotenzial. Die Produktionssicherheit stellte für die Axel Springer SE die höchste Priorität dar: „Den Redakteuren und Fotografen musste ein System zur Verfügung gestellt werden, das ab dem ersten Tag optimal läuft”, unterstrich Hans-Dieter Hauschild (Axel Springer Content Management) – und das tat es auch. Das Ergebnis des Projekts ist ein performantes Werkzeug, über das die Redakteure und Fotografen schnell und einfach kommunizieren. Jetzt denkt Axel Springer SE darüber nach, das System auf weitere relevante freischaffende Mitarbeiter, zum Beispiel Texter oder Layouter, perspektivisch auszubauen.

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